Titel
 

Terminabsagen:
Das wichtigste zuerst. Wir nehmen uns gerne Zeit für unsere Patienten und behandeln im Regelfall (Zeitvorgabe der gesetzlichen Kassen für Krankengymnastik 15 Minuten) länger als es die Kasse vorgibt.
Weiterhin entstehen in der Praxis so gut wie keine Wartezeiten, da Ihr Termin nur für Sie reserviert wird.
Deswegen sind ausgefallene Termine, welche nur kurzfristig oder gar nicht abgesagt wurden, für uns ein großes Problem.
Wir bitten Sie daher einen Termin so frühzeitig wie möglich abzusagen und behalten uns vor einen Termin, der nicht mindestens 12 Stunden vorher abgesagt wurde, mit dem festgelegten Wert der Behandlung in Rechnung zu stellen.

Behandlungsbeginn:
Die Behandlung von Kassenrezepten muss grundsätzlich innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellungsdatum begonnen werden, wenn "Dringlicher Behandlungsbeginn" angekreuzt ist sogar innerhalb 14 Tage.
BG-Rezepte müssen schon innerhalb von 7 Tagen begonnen werden.
Für Privatrezepte gibt es keine einheitliche Regelungen, sollte Ihr Rezept jedoch älter sein, macht es Sinn kurz bei Ihrer Versicherung anzurufen.
Behandlungsunterbrechung:
Kassenrezepte dürfen in bestimmten Fällen, wie z.B Krankheit, auch länger als 14 Tage unterbrochen werden, müssen aber spätestens innerhalb von 3 Monaten abgeschlossen sein.
BG-Rezepte dürfen grundsätzlich nicht unterbrochen werden, eine Ausnahme muss immer telefonisch mit der Versicherung besprochen sein.
Für Privatrezepte gibt es keine einheitliche Regelungen.

Beihilfe:
Die Beihilfe hat festgelegte Höchstsätze für physiotherapeutische Maßnahmen. Diese sind jedoch nicht unbedingt kostendeckend und sollen es laut Gesetzgeber auch nicht zwangsläufig sein. Bitte informieren Sie uns vor der Therapie ob sie privat oder durch Beihilfe versichert sind.
Rezeptfehler:
Wir sind als Physiotherapeuten dazu veranlasst das vorgelegte Rezept auf Gültigkeit zu prüfen. Ein ungültiges Rezept kann meistens, je nach Fehler, nur vom Arzt geändert werden. Ein fehlerhaftes Rezept können wir nicht abrechnen und daher auch nicht behandeln. Sehen Sie uns es daher nach, wenn wir Sie mit einem ungültigen Rezept nochmal zum Arzt schicken müssen.
Zuzahlung:
Für gesetzlich Versicherte gibt es eine Zuzahlung für jedes Rezept.
Diese beträgt 10 Euro Rezeptgebühr + 10% des jeweiligen Rezeptwertes. Wir sind seitens der Krankenkassen verpflichtet diese Zuzahlung einzuziehen. Wenn Sie von der Zuzahlung befreit sind, bringen Sie bitte zum ersten Termin die Befreiungskarte mit.
Preisgestaltung Privatrezepte
Bitte prü­fen Sie in Ihren Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen ab, wel­chen Pro­zent­satz bzw. bis zu wel­cher Maxi­mal­summe Ihre PKV die Kos­ten für Heil- und Hilfs­mit­tel über­nimmt. Sollte die­ser bei 100% lie­gen und ist kein Maxi­mal­be­trag bzw. ein Selbst­be­halt ver­ein­bart, so muss Ihre PKV Ihre Rech­nung in kom­plet­ter Höhe über­neh­men, es sei denn, Sie haben einen Tarif ver­ein­bart, der eine Beschrän­kung vor­sieht.

Bei­hil­fe­fä­hige Höchst­sätze:
Laut Gerichts­ur­teil vom Land­ge­richt Köln vom 14.10.2009 (AZ: 23 O 424/08) darf eine PKV die Hono­rar­rech­nung nicht auf die bei­hil­fe­fä­hi­gen Höchst­sätze kür­zen, da diese Sätze kei­nen Anhalts­punkt für die übli­che Ver­gü­tung phy­sio­the­ra­peu­ti­scher Behand­lun­gen dar­stel­len.
Es gibt für Heil­mit­tel / phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lun­gen KEINE amt­li­che Gebüh­ren­ord­nung wie für ärzt­li­che Leis­tun­gen, auch wenn Ihnen Ihre PKV das vor­ma­chen möchte oder eine eigene „offi­zi­elle“ Liste ent­wi­ckelt hat. Daher kön­nen Phy­sio­the­ra­peu­ten prin­zi­pi­ell die Preise für Ihre Leis­tun­gen selbst fest­le­gen (Quelle: Ver­band der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer).
Medi­zi­nisch not­wen­dige Leis­tun­gen
Die beste­hende Rechts­lage sagt ein­deu­tig aus, dass medi­zi­nisch not­wen­dige Leis­tun­gen (dies ist eine rein medi­zi­ni­sche Ent­schei­dung durch Ihren Arzt) voll erstat­tet wer­den müs­sen. Der BGH hat aus­drück­lich fest­ge­stellt, dass hier keine Kos­ten­re­du­zie­run­gen mög­lich sind (IV ZR 278/03), v.a. dann wenn eine Hono­rar­ver­ein­ba­rung vor­liegt.
Unser Honorar richtet sich nach den vereinbarten Preislisten zwischen den Landesverbänden des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK) und den Landesvertretungen des Verbandes der Angestelltenkrankenkassen e.V. Dabei wird eine Steigerung um den Faktor 1,8 (für praktische Leistungen bis zu 2,3) zugestanden, welche wir immer unterschreiten. Für konkrete Fragen rufen Sie einfach in der Praxis an.



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